Zeilsheim - Offenbarungseid der CDU-Schulpolitik

Veröffentlicht am 26.10.2007 in Presse

„Wenn es zutrifft, dass die Förderstufe der Zeilsheimer Adolf-Reichwein-Schule vor dem Aus steht, dann wäre das der Offenbarungseid der CDU-Schulpolitik. In Zeilsheim würde dann die Schulverssorgung nach der Grundschule mit der 4. Klasse enden. Das darf nicht passieren! Ich werde mich als Landtagsabgeordneter dafür einsetzen, dass Zeilsheim wieder ein Schulangebot bis zur 10. Klasse erhält“, erklärt Roger Podstatny, SPD Landtagskandidat im Frankfurter Westen.

Verantwortlich für das mögliche Aus der Förderstufe an der Adolf-Reichwein-Schule ist das neue hessische Schulgesetz. Das sieht vor, dass die Klassen an Gymnasien, Haupt- und Realschulen bereits in der 5. Klasse mit Schülern voll gestopft werden. Für Kinder, die von den Förderstufen kommen und in die 7. Klasse aufgenommen werden wollen, ist dann kein Platz mehr. Deshalb hat die Adolf-Reichwein-Schule massive Probleme, ihre Schüler an weiterführenden Schulen unterzubringen

Michael Damian, persönlicher Referent von Bildungsdezernentin Jutta Ebeling, wird wie folgt zitiert: „Trotz allem sei es kein Geheimnis, dass die hessische Landesregierung das Konzept der Förderstufe für „nicht besonders ausbaufähig“ halte, weshalb auch die Stadt Frankfurt „keine große Zukunft für die Förderstufe“ sehe.“

„Dies ist sehr bedauerlich, da bekanntlich in der Förderstufe der Adolf-Reichwein-Schule eine sehr gute Arbeit geleistet wird. Diese Arbeit muss gefördert und darf nicht behindert werden, “ kommentiert Podstatny.

 

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