Üppige Bezahlung des Aufsichtsrates auf Kosten der Beschäftigten

Veröffentlicht am 21.02.2016 in Presse

„Die schlimmsten Befürchtungen zu dem Zusammenführen der Kliniken von Höchst und dem Main-Taunus-Kreis bestätigen sich in kürzester Zeit. Der Aufsichtsrat gönnt sich üppige Saläre von bis zu 48.000 € für zwei bis vier Sitzungen im Jahr und die Beschäftigten im Main-Taunus-Kreis erhalten nicht einmal Tariflöhne nach dem TVoD. In einer öffentlichen Sitzung von direkt demokratisch gewählten Gremien wie Stadtverordnetenversammlung oder Kreistag wäre eine so großzügige Bezahlung nicht durchzusetzen gewesen. Das ist das erste Resultat fehlender demokratischer Kontrolle! Die Besserverdienenden erhalten immer mehr - auf Kosten der normalen Beschäftigten. Das ist das Ergebnis der CDU-Grünen Politik in Frankfurt und CDU-FDP mit FWG im Main-Taunus-Kreis,“ erklärt Roger Podstatny, Vorsitzender der AfA Frankfurt und Stadtverordneter.

Die Kliniken in Höchst und im Main-Taunus-Kreis wurden unter einer Dachgesellschaft zusammengeführt und sollen in fünf Jahren aus den Verlusten zu kostendeckende Einnahmen kommen. Die SPD in Frankfurt und Main-Taunus-Kreis hatten gegen dieses Konzept gestimmt, da eine demokratische Kontrolle nicht gesichert ist und weil zu befürchten ist, dass die Einsparungen einzig auf dem Rücken von Beschäftigten und Patienten erzielt werden.

 

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Roger Podstatny

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