20.08.2018 in Presse von SPD Sossenheim

Friedensfest der SPD Sossenheim am Samstag, 25.8.18

 

Die SPD Sossenheim veranstaltet wieder das traditionelle Friedensfest. Auf der Wiese vor dem AWO-Stadtteilzentrum im Dunantring 8 wird am Samstag, 25.8.18 von 14:00 bis 18:00 jenes Fest gefeiert, das an den Antikriegstag am 1.9. erinnern soll. Am 1. Septem­ber 1939 begann mit dem Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen der 2. Weltkrieg. Aus diesem Anlass begehen Sozialdemokraten, Gewerkschafter und die Friedensbewegung am 1. September den Antikriegstag. Da auf der ganzen Welt noch immer Menschen unter den Folgen von vergangenen und unmittelbaren Kriegen leiden, hat dieses Thema leider nicht an Aktualität verloren und es ist der SPD auch weiterhin ein Anliegen, dass in unserer Gesellschaft Kriege verhindert werden und Verfolgte Schutz erhalten. Leider verbreiten sich aktuell wieder Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus und Faschismus in einer Weise, die wir vor Jahren nicht für möglich gehalten haben. Damit sich Menschen für eine friedlichere und tolerantere Welt engagieren brauchen wir eine bessere Bildungspolitik. Wie dies gelingen kann wird uns die Landtagkandidatin Petra Scharf erläutern, die mit ihrem roten Feuerwehrauto als Wahlkampfmobil, anwesend sein wird.

 

Doch über die Politik hinaus ist es ein lieb gewonnenes Nachbarschaftsfest der Sossenheimer geworden. Mit Musik, Kaffee, selbstgebackenem Kuchen, leckeren Würstchen vom Grill und Getränke kann ordentlich gefeiert werden. Unser Stadtverordneter Thomas Bäppler-Wolf, besser bekannt als „Bäppi La Belle“ hat versprochen kurz vorbeizuschauen.

 

Die Friedenseiche war 1871 von Kriegsteilnehmern gepflanzt worden, die aus dem Deutsch-Französischen Krieg heimgekommen waren. Hundert Jahre später, 1971 wurde auf Initiative der Jungsozialisten an der Friedenseiche ein entsprechender Gedenkstein gelegt mit der Aufschrift: „Wir alle tragen für die Verantwortung für den Frieden in der Welt.“. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

07.08.2018 in Presse von SPD Sossenheim

SPD Sossenheim begrüßt die Umbenennung der Eduard-Spranger-Schule in Edith-Stein-Schule

 

„Die SPD Sossenheim freut sich, dass die Umbenennung der Eduard-Spranger-Schule in Edith-Stein-Schule vollzogen wurde. Die Sossenheimer SPD hat bereits seit mehr als 10 Jahren in Gesprächen mit der Schulleitung versucht auf eine Umbenennung hinzuwirken. Die SPD im Ortsbeirat hat dies 2017 mit einem Namensvorschlag aufgegriffen. Dieser Antrag hat, auch wenn er nicht beschlossen wurde, die Diskussion um die Umbenennung initiiert, die schließlich zur Umbenennung geführt hat,“ erklärt Roger Podstatny, Vorsitzender der SPD Sossenheim.

 

In verschiedenen Medien wurde berichtet, welche Rolle Spranger im dritten Reich gespielt hat. Schon 1934 schrieb Spranger "Der Herrenmensch kann, nach einem ewigen Lebensgesetz, nur erzogen werden am Gehorchen und Dienen". Ein weiteres Zitat: Die "Jungmännererziehung unter psychologischen und nationalen Gesichtspunkten" (33/34) habe den Jungen "mit Haut und Haar in diese neue Welt hineinzubilden", und sowieso müssten die Knaben temporär aufhören, "Individuen zu sein, um ganz in ‚Reih und Glied' zu existieren" - pädagogisches Ziel war das Heranzüchten eines "Charakters des Kriegers", der sich für den Staat zu opfern weiß. Selbst nach dem Ende der Diktatur zeigte Spranger wenig Reue und sprach nur von Flecken, die seine Biografie abbekommen habe.

 

„Diese Zitate zeigen, dass eine Neubenennung der Schule längst überfällig war. Es ist in keiner Weise nachvollziehbar, dass ein Mensch mit solchen, der Naziideologie folgenden, Ansichten und brauner Vergangenheit mehr als 70 Jahre nach dem Sieg über den Faschismus als Vorbild und Namensgeber für eine Schule hochgehalten wurde. Mit dem Namen Edith Stein hat die Schule eine sehr gute Wahl getroffen,“ so Podstatny.

 

Edith Stein, Ordensname Teresia Benedicta a Cruce OCD, oder Teresia Benedicta vom Kreuz (* 12. Oktober 1891 in Breslau; † 9. August 1942 im KZ Auschwitz-Birkenau), war eine deutsche Philosophin und Frauenrechtlerin jüdischer Herkunft, die 1922 durch die Taufe in die katholische Kirche aufgenommen und 1933 Unbeschuhte Karmelitin wurde. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie „als Jüdin und Christin“ zum Opfer des Holocaust. Sie wird in der katholischen Kirche als Heilige und Märtyrin der Kirche verehrt. Teilen der evangelischen Kirche gilt sie als Glaubenszeugin. Papst Johannes Paul II. sprach Teresia Benedicta vom Kreuz am 1. Mai 1987 selig und am 11. Oktober 1998 heilig. Ihr römisch-katholischer und evangelischer Gedenktag ist der 9. August. Sie gilt als Brückenbauerin zwischen Christen und Juden. (Quelle Wikipedia, 7.8.18)

30.07.2018 in Presse von SPD Sossenheim

Sprechstunde „Schulen in Sossenheim“ der SPD

 

Die SPD Sossenheim lädt herzlich alle Bürgerinnen und Bürger zur Sprechstunde ein. Sie findet am Montag, 06.08.2018 von 19 bis 20 Uhr, in der Gaststätte „Hainer Hof“, Schaumburger Str. 23, Frankfurt-Sossenheim, statt. Neben dem Thema „Schulen in Sossenheim“ können gerne weitere Punkte die die Menschen interessieren angesprochen werden.

 

Als Gesprächspartner stehen der Roger Podstatny, Vorsitzender der SPD Sossenheim und Stadtverordneter, der Ortsbeirat Klaus Moos Vorstandsmitglied der SPD Sossenheim und weitere Vorstandsmitglieder für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

 

 

Vorstandsitzung der SPD Sossenheim

 

Im Anschluss an die Bürgersprechstunde findet die Vorstandsitzung der SPD Sossenheim am Montag, 06.08.2018 ab 20 Uhr in der Gaststätte „Hainer Hof“, Schaumburger Str. 23, Frankfurt-Sossenheim, statt. Die Vorstandsitzung ist parteiöffentlich, es sind also alle Genossinnen und Genossen herzlich willkommen.

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Roger Podstatny

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