Wie geht es weiter mit der Eduard-Spranger-Schule?

Veröffentlicht am 24.03.2008 in Presse

„Dem SPD-Antrag, die Eduard-Spranger-Schule in eine Integrierte Gesamtschule umzuwandeln, wurde am 28.04.2006 im Ortsbeirat von allen Parteien zugestimmt. Jedoch schon in der Stadtverordnetenversammlung am 1.3.2007 wurde dieser Antrag von CDU, Grüne und FDP auf den Verwaltungsweg geschickt, was in Fachkreisen als „Begräbnis erster Klasse“ bezeichnet wird. Nun wurden vom Grün geführten Schulamt alle Baumaßnahmen in der Eduard-Spranger-Schule gestoppt. Hier werden offensichtlich die berechtigten Interessen von Eltern, Schülern und Lehrern mit Füßen getreten. Auch Sossenheimer haben einen Anspruch in einer wenigstens einigermaßen instand gehaltenen Schule unterrichtet zu werden und eine Chance zu bekommen in der Schulform (Integrierte Gesamtschule) unterrichtet zu werden, welche die meisten Menschen wollen. Oder ist Sossenheim vom Schwarz-Grün-Gelben Magistrat schon abgeschrieben worden? In der Eduard-Spranger-Schule lernen Kinder aus 40 verschiedenen Nationen friedlich zusammen. In dieser Schule wird die dringend notwendige Integrationsarbeit geleistet.“, erklärt Roger Podstatny, Vorsitzender der SPD Sossenheim.

Deshalb hat der SPD Ortsbeirat Günter Moos für die nächste Ortsbeiratsitzung eine Anfrage mit folgenden Fragen formuliert:
1. Wann werden die Fachräume (Chemie, Physik, Biologie) renoviert?
Es kann nicht sein, dass 40 Jahre lang keine Renovierungsarbeiten stattfinden und noch nicht mal eine Verdunklung der Fachräume möglich ist.
2. Wann werden die baufälligen, abbruchreifen Holzpavillons auf Hof durch neue Klassenräume ersetzt?
3. Wann können die Räume der Hausmeisterwohnung schulisch genutzt werden?
4. Wann wird dem Antrag der Schule auf Schulsozialarbeit stattgegeben?
Es ist undenkbar, dass die Schule eine Sozialarbeiterin seit Jahren aus Mitteln des Fördervereins bezahlen muss.
5. Wann wird der Antrag der ESS auf Ganztagsschule umgesetzt?
6. Wann wird über den Antrag auf Umwandlung in eine Integrierte Gesamtschule entschieden?

 

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Roger Podstatny

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