Tariflohn auch bei städtischen Aufträgen

Veröffentlicht am 03.05.2016 in Presse

„Ein wichtiges Anliegen ist uns, dass allen städtischen Gesellschaften und bei den stadtnahen Vereinen, die wichtige soziale Aufgaben für die Stadt erfüllen, überall nach dem TVöD bezahlt wird. Bei der Vergabe von städtischen Aufträgen ist sicher zu stellen, dass der Auftragnehmer seinen Mitarbeitern Tariflohn bezahlt. Es darf kein Lohndumping bei städtischen Aufträgen geben. Auch hier gilt der alte sozialdemokratische Grundsatz: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!“, stellt Roger Podstatny, Vorsitzender der AfA Frankfurt, fest.

 

Als Referent stellte Philipp Jacks (DGB Frankfurt-Rhein-Main) die Position des DGB zur Vergabe dar. Der DGB stellt sich unter tariftreue vor, dass sich das Unternehmen an Tarifverträge hält, die mit repräsentativen und tariffähigen Gewerkschaften abgeschlossen sind. Er wies darauf hin, dass die Vertragsbedingungen auch kontrolliert werden müssen, sonst seien sie ein „zahnloser Tiger“.

Die Frankfurter AfA ist im Internet unter www.afa-spd-frankfurt.de vertreten. Es wurden mehrere Veranstaltungen organisiert, Sprechstunden angeboten, Pressemeldungen verfasst und in den monatlichen Vorstandsitzungen die aktuellen Themen und Forderungen diskutiert. Die Betriebsgruppen Flughafen, Industriepark Höchst und öffentlicher Dienst unterstützen die Arbeit. Besonderes Highlight war die Gründung einer neuen Betriebsgruppe „öffentlicher Dienst“ bei der die Beschäftigten der Stadt Frankfurt und ihrer Gesellschaften engagieren können. Es hat bereits ein Gespräch der Betriebsgruppe mit dem Oberbürgermeister Peter Feldmann gegeben.

 

Der neue Unterbezirksvorstand der AfA Frankfurt wurde weitgegend einstimmig gewählt und setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender: Roger Podstatny; stellvertretende Vorsitzende: Mathilde Meyer, Alexander Best; Schriftführer: Peter Schlüter; stellvertretender Schriftführer: Alain Kremer; Beisitzer: Michael Altmann, Filiz Mahner, Stefan Morche, Norbert Müller, Ortrud Seifert, Jürgen Streit und Rudolf Tillig.

 

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Roger Podstatny

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