Schulen für den Westen

Veröffentlicht am 06.06.2008 in Presse

SPD im Westen macht sich für IGS in der Hela stark

Die SPD im Frankfurter Westen sprach gestern über das Thema IGS im Frankfurter Westen. In der Diskussion mit den Stadtverordneten Brigitte Enzmann und Rita Streb–Hesse wurde schnell klar, dass die Helene–Lange-Schule ein guter Standort für eine Integrierte Gesamtschule sein kann.

„Es besteht ein erheblicher Bedarf an IGS-Plätzen im Frankfurter Westen, für den es zurzeit kein Angebot gibt. Auf der anderen Seite sind die beiden Mittelstufengymnasien in Höchst nicht mehr richtig ausgelastet. Daher sind die bereits bestehenden Überlegungen, diese beiden Schulen gemeinsam im Gebäude der Leibnizschule unterzubringen, sinnvoll. Damit bietet sich das Gebäude der jetzigen Helene-Lange-Schule als zentraler Standort für die erforderliche IGS an,“ konstatierte Hubert Schmitt, Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion im Ortsbeirat 6.

Diese Meinung wird auch vom Vorsitzenden der SPD Sossenheim getragen. „Es ist logisch, dass die, beim Zusammenlegen der beiden Höchster Gymnasien, frei werdenden Gebäude der Helene-Lange-Schule für die neue IGS genutzt werden. Es besteht darüber hinaus weiterer Bedarf für eine zweite Integrierte Gesamtschule im Frankfurter Westen. Die Eduard-Spranger-Schule ist die einzige Schule im Westen, bei der die Schulkonferenz - also Lehrer, Eltern und Schüler – die Umwandlung in eine IGS beschlossen hat. Deshalb muss die Eduard-Spranger-Schule kurz-fristig die nächste IGS im Westen werden. Im Übrigen sind auch die er-forderlichen Sanierungsmaßnahmen an der Eduard-Spranger-Schule auf Grundlage der Konzeption IGS jetzt sofort weiter zu führen, die das Stadtschulamt zuletzt ausgesetzt hatte,“ so Roger Podstatny.

Diese Meinung stößt auf breite Zustimmung bei den Genossen im Frank-furter Westen. „Die SPD besteht außerdem auf die Erhaltung des breiten Sekundarstufenschulangebotes in den Stadtteilen,“ fasst Ralf Przyrembel, Sprecher SPD Arbeitskreis West den Konsens zusammen.

Die Punkte fanden eine breite Zustimmung bei den Genossen im Frankfurter Westen.

 

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