Mit Bedauern habe ich Günter Moos, Mitglied im Ortsbeirat 6 und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Sossenheim, die Äußerungen der Sossenheimer CDU zum Thema Verkehr in der vergangenen Woche zur Kenntnis genommen.
"Wir von der SPD sind schon verwundert, wie sich an eine ursprünglich gemeinsame Initiative nun nahtlos die Diffamierung unseres Vorsitzenden Roger Podstatny anschließt! Es sollte doch nach wie vor um die Sache, nämlich eine möglichst kurzfristige Verbesserung der Sicherheit vor dem Seniorenheim an der Kurmainzer Straße, gehen! Die abfälligen Bemerkungen der CDU sind genauso falsch wie ihre Behauptung, es sei ursprünglich ihr Antrag auf Errichtung einer Ampel gewesen. Wir werden uns aber auf dieses frühzeitige Wahlkampfgetöse nicht einlassen, sondern weiterhin an Lösungen arbeiten! "
Zur Sache stellt die SPD Sossenheim fest:
1. In einem gemeinsamen Antrag haben CDU und SPD im Ortsbeirat 6 eine Ampel im Bereich des Seniorenwohnheims an der Kurmainzer Straße (zwischen Kreuzung Sossenheimer Weg und Einmündung Eltviller Straße) gefordert, um die Sicherheit insbesondere für die Senioren und Seniorinnen zu erhöhen.
2. Dieser Antrag wurde von der SPD-Fraktion im Römer aufgegriffen, die CDU hat sich dieser Initiative angeschlossen.
3. Bisher ist nichts geschehen, kurzfristig kann auch nicht mit einer Umsetzung gerechnet werden. (Nach Aussage der Straßenverkehrsbehörde nicht vor Mitte 2006)
4. Um trotzdem einen Schritt weiter zu kommen und wenigstens eine leichte Entschärfung der Situation zu erreichen, hat die SPD im Ortsbeirat 6 den Antrag auf Reduzierung de Geschwindigkeit auf Tempo 30 in dem fraglichen Bereich gestellt. Dies wurde von der CDU abgelehnt. Sinnvoll wäre nach Meinung der SPD Sossenheim Tempo 30 plus Ampel.
5. Nach der Ablehnung des SPD-Vorschlages scheint die CDU unsicher geworden zu sein, jedenfalls befragt sie nun in einer Flugblattaktion die Bürger/innen nach ihrer Meinung zu Tempo 30 und behauptet gleichzeitig, einzig ihr Antrag auf eine Ampel biete Sicherheit.
" Auch Tempo 30 kann - gerade bei hohem Verkehrsaufkommen - eine Verbesserung bringen, weil die Autofahrer zumindest aufmerksam werden und - wenn sie sich an die Vorgaben halten - gerade für ältere Leute die Situation bei einer möglichen Straßenüberquerung besser eingeschätzt werden kann. Was sich vor Schulen bewährt hat, kann vor einem Seniorenheim so falsch nicht sein. Aufpassen im Straßenverkehr muss immer noch jeder selber, aber wir sollten doch nichts unversucht lassen!" begründet Günter Moos noch mal die Überlegungen der SPD. "Zumindest hätte ich mir eine intensive Diskussion gewünscht, statt einen Angriff der CDU! Im übrigen ist unser SPD-Vorsitzender Roger Podstatny nicht nur hier bei uns im Ortsverein hoch anerkannt, sondern wird auch von der Höchster SPD - wie überhaupt vom ganzen Westen - bei seiner Kandidatur als Stadtverordneter unterstützt. Nicht zuletzt wurde er gerade wieder in den Frankfurter Unterbezirksvorstand der SPD gewählt!"
Nach 8 Jahren guter Zusammenarbeit mit der CDU im Ortsbeirat, möchte ich diese im zum Wohle der Bürger gerne fortsetzen.