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Personal- und Betriebsrätekonferenz am 20. Februar 2016, 15:00: Was ist uns die soziale Arbeit noch wert? :

Presse

Die SPD-Betriebsgruppe Öffentlicher Dienst Frankfurt am Main lädt zur Personal- und Betriebsrätekonferenz ein,

um mit

Mike Josef, SPD-Spitzenkandidat

Andreas Heymann, ver.di-Gewerkschaftssekretär

und Betriebs- und Personalräten von sozialen

Einrichtungen und Betrieben

zu diskutieren:

 

Was ist uns die soziale Arbeit noch wert?

Am Samstag, 20. Februar 2016, 15:00 – 17:30 Uhr

im Haus Dornbusch, Eschersheimer Landstraße 248 in 60320 Frankfurt am Main

 

Was ist uns die soziale Arbeit noch wert?

Soziale Einrichtungen und Vereine leisten eine gesellschaftlich dringend notwendige Arbeit. Sie sind es, die dafür sorgen und unterstützen, dass sozial benachteiligte Menschen, Menschen mit Behinderung oder wenig Einkommen oder mit Fluchthintergrund ihr Recht auf soziale und gesellschaftliche Beteiligung wahrnehmen können. Soziale Gerechtigkeit herzustellen ist Aufgabe des Sozialstaates und wird durch ein öffentlich unterhaltenes oder gefördertes System organisiert. In Frankfurt gibt es dazu städtisch finanzierte Vereine, wie den Frankfurter Verband, den Frankfurter Verein oder den vae e.V. Bei den öffentlich geförderten privaten Vereinen ist das Flagschiff für die Einhaltung des TVöD die Arbeiterwohlfahrt. Aber auch andere private Vereine – wie der CeBeeF (Club Behinderter Menschen und ihre Freun-de) oder die IdH (Integrierte Drogenhilfe) und viele andere – bilden ein Netzwerk an sozialen Unterstützungsmaßnahmen. Dieses soziale System, deren Aufbau von der SPD unterstützt und vorangetrieben wurde, hat sich bewährt.

Im Schatten der Sparpolitik, „schwarze Null" und Schuldenbremse gerät dieses System im Namen von Wettbewerbsfähigkeit immer mehr unter finanziellen Druck. Gespart wird dabei vor allem an den Personalkosten, an den SozialarbeiterInnen, ErzieherInnen und Pädagogen. Arbeitsverdichtung, Abhängen von der allgemeinen (schon niedrigen) Lohnentwicklung bestimmen das Arbeitsklima auch in den sozialen Vereinen. Absenken von Löhnen durch Ausgründungen bedrohen die tarifliche Bezahlung. Auf neue Anforderungen wie der Zuwachs an Flüchtlingen werden die Angebote nicht adäquat ausgebaut. Es fehlen immer mehr Stellen in der sozialen Arbeit.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sozialen Einrichtungen sind die Garanten einer qualifizierten und menschlichen Versorgung und Unterstützung sozial benachteiligter Menschen. Sie brauchen Arbeitsbedingungen, unter denen sie ihre soziale, betreuerische, erzieherische oder pflegende Arbeit qualifiziert hochwertig machen können. Das muss uns die soziale Arbeit Wert sein.

Die ArbeitnehmerInnen in der SPD treten dafür ein, dass soziale Arbeit tariftreu finanziert wird, das heißt wir unterstützen die Bestrebungen der MitarbeiterInnen in den sozialen Ver-einen, dass ihre Arbeit aufgewertet und nach dem Flächentarifvertrag des ÖD bezahlt wird. Wir laden alle ArbeitnehmerInnen-Vertreter und die zuständige Gewerkschaft ver.di zu einer Betriebsrätekonferenz ein, auf der über die Situation in den sozialen Einrichtungen und Be-trieben informiert werden kann. Auf der Betriebsrätekonferenz soll die Möglichkeit bestehen, mit den SPD-Mandatsträgern über die berechtigten Forderungen und ihre Durchsetzungsmöglichkeiten diskutiert werden.

 
c/o SPD-Betriebsgruppe Öffentlicher Dienst, Stadt Frankfurt und Gesellschaften, Thomas Waldherr, 64404 Bickenbach, Tel. 0176/ 41 73 99 98, E-Mail: thwaldherr@web.de
 

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