Jahreshaupversammlung der SG Sossenheim

Veröffentlicht am 30.03.2016 in Presse

Die Jahreshauptversammlung der SGS am 23.3. wurde dominiert von der Verabschiedung Bernd Flades, der bislang dem Verein vorstand. Sein Nachfolger wird Roger Podstatny. Des Weiteren wurde zum nächsten Jahr eine Erhöhung des Grundbeitrags um 1€ beschlossen.

Mit der diesjährigen JHV der SG Sossenheim gab Bernd Flade seine Abschiedsvorstellung als 1. Vorsitzenden des Vereins. In seinem Bericht ging es dieses Mal weniger darum, welche Erfolge die SGS im Jahr 2015 gefeiert hat oder welche Projekte umgesetzt wurden. Viel mehr blickte er auf 24 Jahre Amtszeit zurück und hatte viel Positives, aber auch von weniger glanzvollen Stunden des Vereins zu erzählen.

Besondere Erwähnung fanden hier das Bemühen fortwährend innovative Angebote zu schaffen, die den Puls der Zeit treffen. Zu nennen wäre die ehemalige Kickboxabteilung, Sportangebote für muslimische Frauen und eine sehr erfolgreiche Wrestlingabteilung, die für die Sportgemeinschaft  ein Alleinstellungsmerkmal im Umkreis ist.

Anerkennung fand die SGS immer wieder. So wurde ihr beispielsweise im Jahr 2000 der Schlappekickerpreis für soziales Engagement im Römer verliehen. 2006 folge dann der Sportpreis der Stadt Frankfurt und der finanziell sehr attraktive Odset Preis für die Tischtennisabteilung. Den steigenden Bekanntheitsgrad des Vereins bei der Stadt Frankfurt nutzte Flade geschickt, um das Thema Kunstrasenplatz gegenüber dem Sportausschuss erneut zu forcieren. 2009 zahlte sich seine Beharrlichkeit aus und die SGS weihte ihren neuen Platz ein.

Doch es gab nicht immer nur positives zu berichten. Die notwendige Auflösung der Kraftsportabteilung, die sich gedanklich etwas selbständig gemacht hatte und die Trennung von der bis 2003 hauptamtlichen Geschäftsführerin wurden zur Bewährungsprobe für den Verein und besonders den Vorstand. Darüber hinaus ist ein die SGS bis heute beschäftigendes Ärgernis der  verlorene Kampf gegen die in den Neunzigern in Frankfurt eingeführte Hallenabgabe, bei der die SGS der einzige Verein zu sein schien, der die finanziellen Belastungen dieser Abgabe für die Zukunft richtig eingeschätzt hat. Leider stieß man aber auf zu wenig Rückhalt bei anderen Frankfurter Vereinen.

Seine Amtszeit beendet Bernd Flade mit dem erfolgreichen Projekt der Renovierung der Vereinsgaststätte 2011, die nun unter der kompetenten Bewirtung von Familie Singh zu kulinarischen und gemütlichen Runden einlädt.

Ohne seine Beharrlichkeit gegenüber Funktionären, seinem Einsatz für den Verein und dem Willen in Sossenheim etwas zu bewegen, wäre der Verein heute nicht so gut aufgestellt.

Die anwesenden Mitglieder danken es ihm mit Applaus, einem Fresskorb gegen die Langeweile und einer Ernennung zum Ehrenpräsidenten.

Einen Nachfolger zu finden, der dieses Erbe antreten möchte, gestaltete sich nicht leicht. Dennoch wird sich der an der JHV mit 34 „Dafür“- Stimmen und 6 Enthaltungen mehrheitlich gewählte Roger Podstatny der Herausforderung stellen. Er ist vielen Ortsansässigen bereits als das Gesicht der SPD bekannt und wirkt auch im Volkshausverein als Vorsitzender mit. Durch seine bestehende Tätigkeit im Sportkreis ist er nicht nur politisch vernetzt, sondern kennt sich mit Sportangelegenheiten innerhalb des Stadtgebiets gut aus. Unter diesen Voraussetzungen übernimmt er ab sofort den Vorsitz des größten Vereins Sossenheims.

Kaum gewählt waltete Podstatny bereits seines Amtes und leitete die Wahl zum 2. Vorsitzenden (erneut Franz Schui) und der zunächst auf ein Jahr gewählten neuen Schriftführerin (Alexandra Haak).

Ein besonderer Dank galt an dieser Stelle der ehemaligen Schriftführerin Mandy Rink, die das Amt 10 Jahre lang bekleidet hatte. Ihr wurde für ihre Verdienste die silberne Ehrennadel verliehen.

Des Weiteren wurde das Amt eines zweiten Schatzmeisters in der Satzung geschaffen aber noch nicht besetzt. Heribert Heinicke wird Petra Heinrichs bei der Prüfung der Kasse unterstützen und Bernd Flade, Gisela Räuber und Hagen Rink wurden in den Ehrenrat gewählt.

Am Abend fast zweitrangig, jedoch ein entscheidender Schritt für den Verein war die Abstimmung über eine Anpassung des Grundbeitrags zum 1.1.2017. Der Grundbeitrag, der zum letzten Mal vor 15 Jahren  angehoben wurde, wird ab nächstem Jahr für Kinder, Studenten, Erwachsene,Rentner und passive Mitglieder um monatlich 1€ angehoben. Der Familienbeitrag um 2€. Zusatzbeiträge sind nicht betroffen. Mit den durch die Anpassung erwirtschafteten Mehreinnahmen sollen neue Sportangebote geschaffen und Mitglieder generiert werden.

Die Sportgemeinschaft blickt trotz dieser einschneidenden Veränderungen einem erfolgreichen Jahr 2016 entgegen. Die Regionalligamannschaft der Modern-Jazz Tänzerinnen beispielsweise ertanzte sich beim ersten Saisonturnier den ersten Platz und darf auf einen Aufstieg in die 2. Bundesliga hoffen.

Dran bleiben, Leidenschaft zeigen und nicht aufgeben. Ein Leitspruch, der nicht nur Tänzer zum Erfolg führt, sondern jeden, dem der Verein und seine Entwicklung am Herzen liegt.

 

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