„Die Frankfurter SPD hat sich mit ihrem Beschluss auf dem letzten Parteitag grundsätzlich gegen eine Privatisierung der Bahn ausgesprochen. Zur Bereicherung der aktuellen Diskussion und um über Hintergründe zu informieren zeigen wir diesen Film“, erklärt Roger Podstatny, Vorsitzender der AfA Frankfurt.
Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Frankfurt und die SPD Nordweststadt-Süd zeigen den Film:
Bahn unterm Hammer
am 7. Mai 2008 um 19.30
im Titus-Forum Nordwestzentrum, Clubraum 3,
Walter-Möller-Platz 2, 60439 Frankfurt am Main
Direkt zu erreichen mit der U-Bahn Linie U1 aus der Innenstadt.
EINTRITT FREI – SPENDEN ZUR DECKUNG DER KOSTEN ERBETEN
„Warum muss diese Bahn an die Börse gehen?“ fragt zu Beginn des Films der Finanzkolumnist der Financial Times Lucas Zeise. Der Film geht dieser Frage nach und bringt erstaunliche Fakten und Schemata zu Tage: Er zeigt eine Bahn, die bereits seit Jahren auf Privatisierungskurs steuert, alles für die Börse tut und immer weniger für den Kunden. Neben dem durch die Morgensonne gleichsam vergoldet erscheinenden ICE auf der Steuer finanzierten Neubau-Hochgeschwindigkeitsstrecke, stehen die überwucherten und verrosteten Schienenpaare irgendwo abseits der Zentren. Sie führen ins Nirgendwo bzw. gleich auf den Prellbock. Symbolisch für den Abbau von Mobilität und dem Rückzug aus der Fläche. Der Bürgermeister des abgehängten Bahnhofs Tiefensee bezieht ganz klar Position: Die Erhaltung der Mobilität sei ein Teil der Daseinsvorsorge, die dem Staat obliegt, deshalb sei er gegen eine Privatisierung. Ein Stück verkauftes Bahngelände in Rosenheim, bei dem die realen Erlöse 50-mal so hoch waren, wie in der Bilanz ausgewiesen – „Goldstücke“ wie dieses warten zu tausenden auf künftige Investoren.