SPD begrüßt, dass Ticona in den Industriepark Höchst kommt

Veröffentlicht am 27.07.2007 in Presse

„Die Frankfurter SPD begrüßt es, dass das Chemiewerk Ticona in den Industriepark Höchst verlagert wird. Nach einer langen Zeit von Hoffen und Bangen ist nun doch noch ein gutes Ende für die Ticona-Mitarbeiter gefunden“, erklärt Roger Podstatny, Schatzmeister der SPD Frankfurt und Landtagskandidat im Frankfurter Westen.

Diese Entscheidung stärkt den Industrie- und Chemiestandort Frankfurt. Besonders der Industriepark Höchst und der Frankfurter Westen profitieren von diesen zusätzlichen Arbeitsplätzen und den Ticona-Mitarbeitern bleibt ein Wohnortwechsel erspart. Der Umzug ins benachbarte Frankfurt-Höchst ein gutes Signal. Dies musste allerdings von den Beschäftigten mit einer längeren Arbeitszeit erkauft wurde.

Die Chemieanlagen müssen nach dem aktuellen „Stand der Technik“ gebaut werden, was die Umweltbelastung verringert, dies ist gesetzlich so geregelt. Dennoch ist darauf zu achten, dass die teilweise hohe Belastung der Anwohner nicht noch weiter erhöht wird.

Die frühe Festlegung auf die Nord-West-Variante und gravierende Planungsfehler der Landesregierung haben den Bestand des Ticona-Werkes mit seinen rund 800 Arbeitsplätze und die Zukunft des Frankfurter Flughafens massiv gefährdet. Mit Kompensationszahlungen von 670 Millionen Euro zahlt die Fraport AG auch einen „hohen Preis“ für den Ausbau ihrer Kapazitäten.

 

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Roger Podstatny

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