Solidarität mit den streikenden Beschäftigten der Baubranche

Veröffentlicht am 27.06.2007 in Presse

„Der Streik der Beschäftigten im Baugewerbe in Niedersachsen und Schleswig-Holstein beschlossen ist vollauf berechtigt, ja sogar notwendig. Es geht nicht nur um 3,5 Prozent mehr Lohn. Auf dem Spiel stehen alle Errungenschaften, die auf dem Bau erkämpft wurden, wie Urlaubskasse und Rentenbeihilfe. Wichtigster Punkt ist der Erhalt des Flächentarifvertrags. Ohne den Flächentarifvertrag gibt es keine Allgemeinverbindlichkeit und damit auch keinen Mindestlohn. Lohndumping und prekären Arbeitsverhältnissen wäre Tür und Tor geöffnet. Die AfA Frankfurt ist solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen der IG BAU“, erklärt Roger Podstatny, Vorsitzender der AfA Frankfurt.

Die IG BAU hatte sich am 31. März 2007 mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) auf ein Tarifergebnis geeinigt, das von den Arbeitgebern innerhalb der Zustimmungsfrist bis zum 4. Mai wieder gekippt wurde.

Die darauf folgende Schlichtung mit dem ehemaligen Arbeitsminister Wolfgang Clement endete mit dem Schiedsspruch vom 19. Mai, den die Baugewerbeverbände Niedersachsen und Schleswig-Holstein erneut innerhalb der Zustimmungsfrist zu Fall brachten.

Der Brief mit der Solidartätserklärung kann hier geöffnet werden.

 

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Roger Podstatny

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