Schwarz-Grün zerstört die VGF - Wie Petra Roth die Busfahrer belogen hat

Veröffentlicht am 20.04.2007 in Presse

„Frau Roth hat im OB-Wahlkampf den VGF-Busfahrern die „In-House-Vergabe“ der Buslinien versprochen. Jetzt werden 2008 und 2009 sechzehn von der VGF betriebene Buslinien ausgeschrieben und damit die Übernahme durch private Unternehmen ermöglicht. Dies ist ein Schlag ins Gesicht der betroffenen Busfahrer und aller VGF-Mitarbeiter. Dreister können Menschen, deren Stimmen mit der Hoffnung auf einen sicheren Arbeitsplatz geködert wurden, nicht belogen werden“ stellt Roger Podstatny, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer in der Frankfurter SPD, fest. „Schwarz-Grün zeigt jetzt ehrlich sein garstiges Gesicht!“

Der Zynismus in Roths Behauptung „wenn die VGF diese Ausschreibungen verliere, könnten städtische Busfahrer bei den privaten Busbetreibern unterkommen und einen Sozialplan für die VGF-Bus-Tochtergesellschaft ICB sei nicht nötig“ ist kaum zu überbieten. Hier wird nach Gutsfrauenart regiert. CDU und Grünen vernichten sichere Arbeitsplätze und treten Arbeitnehmerrechte mit Füßen.

Obwohl in den zurückliegenden Jahren die VGF schon rund 30 Millionen Euro pro Jahr eingespart hat, muss die VGF bis zum Jahre 2009 durch weiteren Abbau von Personal insgesamt 20 Millionen Euro einsparen, sonst werden 2010 sieben weitere Buslinien ausgeschrieben, verkünden Petra Roth (CDU) und Lutz Sikorski (Grüne) unisono.

Wo die Reise hingeht erklärt Roth (CDU): Ab 2011 soll auch der Schienenverkehr (Straßenbahnen und U-Bahnen) ausgeschrieben und damit privatisiert werden. Spätestens jetzt müssen alle VGF-Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz bangen. So etwas passiert, wenn keine Sozialdemokraten in der Stadtregierung vertreten sind.

Die SPD im Römer hat die „In-House-Vergabe“ an die VGF beantragt. Die Abstimmung des Antrags NR 204 wurde bisher mit schwarz-grüner Mehrheit immer wieder vertagt.

 

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